Eltern-Kind-Zentrum Mödling: EKiZ goes Europe

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EKiZ Mödling goes Europe

Der Dachverband der unabhängigen Eltern-Kind-Zentren Österreichs, dem das Mödlinger Eltern-Kind-Zentrum als Gründungsmitglied angehört, hat in den vergangenen zwei Jahren an einem EU-Grundtvig-Projekt, ein Programm für lebenslanges Lernen, teilgenommen. Der Titel des Projektes lautete: „The Grassroots Women´s International Academy, a Peer Learning Strategy applied to the Mother Centers Movement.”

 

Teilnehmende Länder waren Deutschland, Niederlande, Türkei, Tschechien, Slowakien, Bulgarien, Belgien, Polen, Italien (Südtirol) und Spanien.
Ziel dieser Partnerschaft waren vor allem Erfahrungsaustausch, Vernetzung der bestehenden Mütterzentren und Eltern-Kind-Zentren sowie die Unterstützung und Initiierung neuer Einrichtungen.


Vier Vertreterinnen österreichischer Eltern-Kind-Zentren haben im April 2008 verschiedene Mütterzentren in Deutschland besucht. Die Eindrücke und Erfahrungen dieser Studienreise sind auf der Homepage des Dachverbandes nachzulesen (www.ekiz-dachverband.at).


Im September 2008 wurde in Barcelona eine Konferenz abgehalten, an dem sechs Frauen aus verschiedenen Eltern-Kind-Zentren Österreichs den „Dachverband der unabhängigen Eltern-Kind-Zentren Österreichs“ repräsentieren durfte. Rund 90 TeilehmerInnen aus 20 verschiedenen Ländern
haben an dieser einwöchigen Konferenz teilgenommen.


An die Konferenz angeschlossen war das alljährlich stattfindende MINE-Meeting.
MINE(Mother International Network for Empowerment) ist ein internationales Netzwerk zur Unterstützung der weltweiten Zusammenarbeit von Mütterzentren/Eltern-Kind-Zentren mit dem Ziel, den gesellschaftlichen Einfluss von Müttern und Familien zu stärken (www.mine.cc )


Im Mai 2009 fand schließlich die Abschlusskonferenz des EU - geförderten Projektes „Grundtvig Learning Partnership“ unter dem Motto „Eltern-Kind-Zentren als Orte lebenslangen Lernens“ in Wien statt - organisiert vom Dachverband der unabhängigen Eltern-Kind-Zentren Österreichs. Mehr als 70 Delegierte aus zehn Ländern nahmen an der Endkonferenz teil. Familien-Staatssekretärin Christine Marek eröffnete die Konferenz und strich dabei die Wichtigkeit von Eltern-Kind-Zentren hervor.


Auf dem Webauftritt des DV sind sämtliche Lerntagebücher und Erfahrungsberichte der teilnehmenden Frauen nachzulesen.


Gerne möchten wir im Folgenden kurze Auszüge über die Situation und unterschiedlichen Ansätze in den Eltern-Kind-Zentren/Mütterzentren anderer Ländern geben: So wurde in der Türkei das erste Zentrum von der öffentlichen Hand initiiert, in Bulgarien entstand ein Zentrum für Roma-Familien, in Spanien wurde erstmals über die Notwendigkeit von Eltern-Kind-Zentren/Mütterzentren nachgedacht und wir Österreicherinnen haben uns Inspiration, Mut und Anregungen aus den Erfahrungen, Berichten und Lösungen anderer Länder mitnehmen dürfen (Stichwort: Mehrgenerationenhäuser, Integrationshäuser und offene Wohnzimmer)


Zu erleben, dass die „Ekiz-Bewegung“ eine europaweite und sogar weltweite ist, zu erfahren, welch unterschiedliche Schwerpunkte, Schwierigkeiten und Problemlösungen in den verschiedenen Ländern gelebt werden, ist ungemein bereichernd und motivierend.

 

Text: Bruni Feier-Ambroschütz

 

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